Mein Internetshop - Drechslerei J. Kummert

Drechslerei J. Kummert
https://www.drechslerei-kummert.de/

Die Drechslerei Kummert ist der älteste Betrieb in Klötze in der Altmark mit einer Familientradition von über 200 Jahren. Gegründet wurde der Betrieb 1816 und besteht in der 6. Generation. Ich biete eine Vielfalt von dekorativen und funktionellen Artikeln aus Holz nach eigenen Entwürfen und aus eigener Herstellung an.

Die Drechslerei Kummert hat seit je her die Wünsche der Bevölkerung im nahen Umfeld bedient. Dazu kamen auch Waren wie z.B. Webeschiffchen, die bis nach Thüringen verkauft wurden. Der Transport war dann schon eine Herausforderung. Das haben nach entsprechender Überlieferung Männer mit Kiepen auf dem Rücken da hin getragen. Die Produkte waren nicht immer genau drechslerspezifisch, sondern waren oft eine Kombination von Drechslerei und Tischlerei. Damit war es möglich, dem Kunden das fertige Produkt zu verkaufen, was mehr einbrachte, als nur die Zulieferung von Zubehör an die Tischlereien. 

Den Betrieb habe ich am 01.01.1989 von meinem Vater übernommen. Nach der Wende hat sich die Produktpalette radikal verändert. Alles, was man in der DDR verkaufen konnte, war schlagartig fast unverkäuflich. Das war für mich eine spannende Zeit. Neue Produkte wurden entworfen. Ein neuer Verkaufsraum wurde gebaut. An den Wochenenden ging es auf die Märkte. Zuerst in der nahen Umgebung, dann mehr und mehr weiter weg. Parallel zum Verkauf von gedrechselten Dekoartikeln gab und gibt es weitere Produkte, wie selbst hergestellte Treppen oder den Formenbau für den industriellen Feuerungsbau für eine Firma vor Ort. Viele Sonderanfertigungen nach Kundenwunsch gehören dazu. 

Auf den Märkten war der Verkauf nach etwa 2000 rückläufig. Der Marktverkauf war immer zeit- und kostenaufwändig und nicht immer erfolgreich. Manchmal waren es regelrechte Nullnummern. Der Ladenverkauf ging zurück. Zum einen hatten viele Kunden bereits gekauft und brauchten die Teile nicht noch einmal und zum anderen ist die Kaufkraft in der Altmark wohl eher begrenzt. Also kam zunehmend die Frage : Wie kriegen wir die vorhandene Ware an den Mann?

Im näheren Umfeld haben wir das Gedrechselte gut verkauft. Um den Kunden bei der Stange zu halten, hätten immer neue Produkte entworfen und produziert werden müssen. Dadurch wäre das Lager immer größer geworden. Da lag es nahe, die Produkte in Regionen zu verkaufen, in denen sie nicht bekannt waren. Schon früh habe ich mich mit Computern beschäftigt und auch kleine Basic-Programme geschrieben um mir die Arbeit zu erleichtern. Den 1. Shop habe ich etwa 2007 mit Frontpage selbst zusammengestrickt und online gestellt. Der Erfolg war eher mäßig. Es stellte sich heraus, dass man dafür einen langen Atem benötigen würde. Mein Sohn, der von 2009 bis 2018 in meinem Betrieb den Drechslerberuf erlernt hat und auch später die Meisterprüfung ablegen konnte, hatte dann die Idee, einen professionellen Shop ins Netz zu stellen. Das war eine große Herausforderung für mich. Was würde das an Kosten und Aufwand verursachen und würde sich das dann auch noch rechnen? Er hat mir 2013 vorgeschlagen, den Shop von Shopware zu installieren. Dieser war kostenlos und musste selbst mit Produkten gefüllt werden. Das haben wir dann auch gemacht. Kleine Plug-Ins wurden dazu gekauft. Das hat dann auch gefunkt! Die Kosten blieben vertretbar.

Dann kam die nächste Frage : Wie finden mich die Kunden in dem riesigen Web?
Die Lösung war Werbung. Ich kann heute nicht mehr sagen, wie ich dazu gekommen bin, aber ich mache seit 2013 täglich Werbung über Google im Web mit einem Kostenvolumen im Monat, der etwa einer einmaligen Annonce in der regionalen Zeitung entspricht. Damit habe ich genügend tägliche Klicks auf meiner Seite.
Dieser Shop ist für mich ein Teil der täglichen Arbeit geworden und damit unverzichtbar. Ich finde Kunden in ganz Europa, allerdings vorwiegend im deutschsprachigen Raum. Das Interessante ist, dass die Kunden nicht nur die angebotenen Artikel kaufen, sondern dass ich Anfragen für Sonderanfertigungen bekomme, die ich im nahen Umfeld niemals bekommen hätte. Dadurch bekommt der Betrieb eine richtig starke Dynamic durch den Shop. Ich verkaufe z.B. Holzkugeln von einer Größe von 8 mm Durchmesser bis zu 40 cm Durchmesser. Kein Mensch hier vor Ort braucht diese Teile. Im Ergebnis ist die digitale Vernetzung eine unverzichtbare Ergänzung für meinen Betrieb, die dem Kaufverhalten der Kunden in dieser Zeit wie auch der Zeit mit Corona entspricht. Der Verkauf über das Internet steht für mich nicht im Widerspruch zu meinem Verkauf vor Ort. Es ist mittlerweile ganz einfach im Netz einzukaufen.

Für mich als Hersteller gilt wie für meine Vorfahren seit 1816:
Ich muss das richtige Produkt liefern und heute noch viel wichtiger: Ich muss gefunden werden !

Weil das funktioniert sage ich heute :
Mein Internetshop von Shopware ist ein super Erfolg für meinen Betrieb!


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